Federweißerzeit ist Herbstzeit

Neuer Herbstgenuss: Federweißer ab 01.09.2026 in der Vinothek der Becksteiner Winzer

Wenn die ersten Trauben gelesen werden, beginnt nicht nur die Weinlese – es beginnt auch die Zeit des Federweißen. Ab 1. September 2026 ist der neue Federweißer der Becksteiner Winzer wieder erhältlich. Frisch, fruchtig und noch mitten in der Gärung ist er einer der ersten geschmacklichen Vorboten des Weinjahrgangs 2026.

Doch was genau ist Federweißer eigentlich? Warum verändert er seinen Geschmack von Tag zu Tag? Und weshalb sollte die Flasche immer stehend und kühl gelagert werden?

Was ist Federweißer?

Federweißer ist teilweise gegorener Traubenmost. Nach dem Pressen der Trauben beginnt die natürliche alkoholische Gärung: Hefen wandeln den im Most enthaltenen Zucker nach und nach in Alkohol und Kohlensäure um.

Federweißer befindet sich damit geschmacklich zwischen Traubensaft und fertigem Wein. Genau dieser Zwischenzustand macht seinen besonderen Reiz aus.

Zu Beginn schmeckt er meist fruchtig, süß und sehr traubig. Mit fortschreitender Gärung nimmt die Süße ab, während Alkoholgehalt und Gäraromen zunehmen. Deshalb kann eine Flasche Federweißer nach einigen Tagen bereits deutlich anders schmecken als direkt nach dem Kauf.

Warum heißt Federweißer eigentlich Federweißer?

Während der Gärung schweben feine Hefeteilchen im Most. Diese Trübstoffe können im Glas wie kleine Federn wirken – daher stammt die Bezeichnung Federweißer.

Die natürliche Trübung ist also kein Qualitätsmangel, sondern gehört ganz bewusst zu diesem jungen, noch gärenden Produkt.

Bei Becksteiner Winzer gibt es neben dem klassischen hellen Federweißer auch Roten Federweißer. Dieser wird aus roten Trauben hergestellt und bringt entsprechend kräftigere Fruchtaromen und eine intensive Farbe mit ins Glas.

Federweißer richtig lagern

Federweißer lebt – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Gärung läuft auch nach der Abfüllung weiter und dabei entsteht weiterhin Kohlensäure.

Deshalb gilt:

Federweißer immer stehend und möglichst kühl lagern.

Die Flaschen sind bewusst nicht vollständig luftdicht verschlossen, damit die während der Gärung entstehende Kohlensäure entweichen kann. Eine liegend gelagerte Flasche kann deshalb auslaufen.

Durch die Kühlung lässt sich die Gärung verlangsamen. Wer seinen Federweißen lieber süßer und fruchtiger mag, sollte ihn gut gekühlt genießen. Wer ihn etwas weiter vergären lassen möchte, kann beobachten, wie er von Tag zu Tag trockener und weiniger wird.

Was isst man zu Federweißer?

Der Klassiker ist und bleibt Federweißer mit Zwiebelkuchen. Die fruchtige Süße und die lebendige Kohlensäure harmonieren hervorragend mit den würzigen und herzhaften Aromen.

Auch zu Flammkuchen, Vesper, Käse, Brotzeiten und herbstlichen Gerichten ist Federweißer ein unkomplizierter Begleiter.

Und natürlich darf er auch einfach pur ins Glas – am besten gut gekühlt.

Federweißer 2026 ab 1. September bei Becksteiner Winzer

Mit dem Federweißen lässt sich bereits ein erster Eindruck vom neuen Weinjahrgang 2026 gewinnen. Noch ist daraus kein fertiger Wein geworden, aber genau das macht seinen besonderen Charakter aus: jung, lebendig und ständig in Bewegung.

Ab Dienstag, 1. September 2026, ist unser weißer und roter Federweißer erhältlich und kann auch direkt in der Vinothek der Becksteiner WeinWelt in Beckstein abgeholt werden.

Wer Federweißer liebt, sollte allerdings nicht zu lange warten: Die Saison ist kurz – und genau deshalb freuen wir uns jedes Jahr ganz besonders darauf.

Unser Tipp: Kühl stellen, aufrecht lagern und genießen, solange er da ist.