Vegetarischer Genuss mit Wirsing, Brokkoli und Möhren
Manchmal sind es die einfachen Zutaten, die gemeinsam etwas Besonderes ergeben. Diese herzhafte Gemüsepastete mit Wirsing, Brokkoli und Möhren ist ein wunderbares Beispiel dafür: aromatisch, sättigend und ideal für die leichte Küche im Frühjahr oder Herbst.
Die Kombination aus zartem Gemüse, cremiger Polenta und feinen Kräutern sorgt für eine wunderbar saftige Konsistenz. Serviert mit einer fruchtigen Tomatensauce und einem Glas Wein wird daraus ein echtes Wohlfühlgericht.
Zutaten (für 4 Personen)
Für die Gemüsepastete
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8–10 große Wirsingblätter
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1 Lauchstange
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250 g Brokkoli
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250 g Möhren
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100 g Polenta (Maisgrieß)
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6 Eier
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100 ml Sahne
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2 Zweige frischer Thymian
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etwas Muskatnuss
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Salz und Pfeffer
Für die Tomatensauce
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690 g Tomaten-Passata
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1 Zwiebel
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1 Knoblauchzehe
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100 ml Gemüsebrühe
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2 Zweige Thymian
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Salz, Pfeffer
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1 Prise Zucker
Zubereitung
Den Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen und eine Auflaufform einfetten.
Wirsingblätter vom Kopf lösen. Möhren schälen und halbieren oder vierteln. Brokkoli in kleine Röschen teilen, Lauch in Ringe schneiden.
In einem Topf Gemüsebrühe aufkochen. Möhren etwa 5 Minuten garen, dann Brokkoli und Lauch hinzufügen und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Das Gemüse anschließend herausnehmen.
Die Wirsingblätter kurz in der Brühe blanchieren (ca. 3 Minuten) und gut abtropfen lassen.
Die Brühe auf etwa 300 ml auffüllen, Polenta einrühren und kurz aufkochen lassen. Danach etwas abkühlen lassen.
Sahne und Eier verquirlen, mit Salz, Pfeffer, Muskat und frischem Thymian würzen und unter die Polenta rühren.
Eine Auflaufform mit den Wirsingblättern auslegen (Blätter überlappen lassen). Das Gemüse hineingeben, die Polentamasse darüber gießen und mit Wirsingblättern abdecken.
Die Pastete ca. 60 Minuten im Ofen backen.
Vor dem Servieren kurz ruhen lassen, stürzen oder in Scheiben schneiden.
Tomatensauce
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in etwas Öl glasig anschwitzen. Passata, Gemüsebrühe und Thymian zugeben. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und einige Minuten einkochen lassen.
Die Pastete mit der warmen Tomatensauce servieren.
Die passende Weinempfehlung
Zu dieser aromatischen Gemüsepastete passen strukturierte, elegante Weißweine, die genügend Frische mitbringen, aber auch die cremige Textur der Pastete begleiten können.
Besonders empfehlenswert:
Chardonnay trocken – Becksteiner Winzer
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feine gelbe Frucht
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elegante Struktur
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harmonische Säure
Der Chardonnay ergänzt die cremige Polenta und die feinen Kräuter perfekt und sorgt für ein rundes Geschmackserlebnis.
Alternativ passen sehr gut:
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Weißburgunder trocken – elegant und fein
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Souvignier Gris – würzig, mit spannender Frucht
✔ Tipp für Genießer:
Diese Pastete schmeckt auch am nächsten Tag kalt hervorragend und eignet sich perfekt für ein leichtes Mittagessen – am besten mit einem Glas frischem Weißwein aus dem Taubertal